Adıyaman (Deutsch)

In der Umgebung der Stadt Adýyaman, welche als eine der ältesten Siedlungsgebiete der Geschichte gilt, hat man viele...

Erzurum (Deutsch)

Erzurum ist die grösste Stadt in Ostanatolien und seit Jahrtausenden von verschiedenen Zivilisationen bewohnt gewesen....

Şanlıurfa (Deutsch)

Şanlı Urfa ist mit ihrem 9.000 Jahre alte Geschichte, als Geburtsort der Propheten Abraham, wo Prophet Hiob gelebt hat...

Gaziantep (Deutsch)

Sie ist einer der ältesten Kultur Zentren der Süd- Ostanatolien. Die Provinz die ihre Geschichte bis zum 4.000 v. Chr....

Mardin (Deutsch)

Mardin ist durch ihre architektonische-, ethnografische-, archäologische-, historische und visuelle Werten, den...

Diyarbakır (Deutsch)

Diyarbakır, wo man damit die Hitze von 40- 50° C entgehen kann, die typische Eben Dach Häuser entwickelt sind und...

Ost- und Südost Anatolische Region
Die sich aus hohen Bergen, Almen, Tälern, Seen, Flüssen und Bächen in dunkellila-, bräunlich - gräulich-, ocker- und ziegelfarbenen Tönen zusammensetzende Region ist voll von architektonischen und folkloristischen Werken der türkischen Kultur.
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Ost- und Südost Anatolische Region

Die sich aus hohen Bergen, Almen, Tälern, Seen, Flüssen und Bächen in dunkellila-, bräunlich - gräulich-, ocker- und ziegelfarbenen Tönen zusammensetzende Region ist voll von architektonischen und folkloristischen Werken der türkischen Kultur.
Ostnatolien ist in die Provinzen Aðrý, Bingöl, Bitlis, Elazýð, Erzincan, Erzurum, Hakkari, Kars, Malatya, Muþ, Tunceli, Van, Ardahan und Iðdýr eingeteilt.

Südostanatolien besteht aus den Provinzen Adýyaman, Diyarbakýr, Gaziantep, Mardin, Siirt, Þanlýurfa, Batman, Þýrnak und Kilis.

Die in dieser Region liegenden Städte Sivas, Divriði, Erzurum, Batalgazi, Harput und Ahlat sind bedeutende Zentren der seldschuktürkischen Kultur.

Erzurum liegt in 1900 m Höhe auf einer weiten Hochebene. In der Stadt stehen noch viele sehenswerte Medressen, Grabbauten und Moscheen aus der seldschukischen und osmanischen Zeit. Die Grenzstadt Kars im Nordosten der Region ist für ihre Burg bekannt. Die historischen Bauten von Ocaklý (Ani) stammen aus dem X. und XI. Jahrhundert.

Der 5165 m hohe Aðrý Daðý ist unter dem Gesichtspunkt des Glaubens von hoher Bedeutung. Durch die im Alten Testament erwähnte Sintflut war nämlich der Fortbestand der Menschheit gefährdet. Noah aber hatte auf den Befehl Gottes eine große Arche gebaut und sich und seine Familie sowie von jeder Tierart ein Paar auf dieser Arche in Sicherheit gebracht. Die Arche strandete auf dem Gipfel des Aðrý (Ararat). Nachdem die Wassermassen sich verzogen hatten, wanderte Noah mit seiner Familie und allen Tieren den Berg hinab in die fruchtbare Iðdýr-Ebene und von da aus mit seinem langsam immer größer werdenden Stamm ins Zweistromland zwischen Fýrýt (Euphrat) und Diçle (Tigris). Die Iðdýr-Ebene ist laut Altem Testament die Wiege der zweiten Generation der Menschheit. Auf den Höhen über Doðubayazýt erhebt sich der prachtvolle Schloßkomplex des Ýshak Pascha, der ihn in seinem Amt als osmanischer Gouverneur in dieser Region gegen Ende des XVII. Jahrhunderts errichten ließ. Die Lage des Palastes ist landschaftsmäßig einmalig. Die riesige Anlage setzt sich aus mehren Abteilungen für Empfänge, dem Harem, einer Moschee, Privaträumen, der Palastküche u.s.w. zusammen.

Der Van-See bildet mit seiner Umgebung eine einzigartige Ansammlung der natürlichen und kulturellen Schönheiten Ostanatoliens. Im Verlauf einer Tour rund um den See kann man diese Schönheiten in Form von Bergsilhouetten, Buchten, Stränden, Inseln und bedeutenden Zentren türkischer Kunst und Kultur ausgiebig genießen. Die an den südöstlichen Seeufern gelegene Stadt Van war einmal die Hauptstadt des Urartu-Reiches. Die um 1000 v.d.Zw. von den Urartäern errichtete Burg ist ein sehenswertes Archtikturbeispiel jener Zeit. Edremit südlich von Van ist mit seinen schönen Stränden, Zeltplätzen und Restaurants ein bekanntes Ferienzentrum.
Auf der Insel Akdamar im Van-See steht eine interessante Kirche aus dem X. Jahrhundert, heute ein Museum. Im Umfeld der in Südostanatolien enspringenden und weiter ins Zweistromland (Mesopotamien) fließenden Ströme Euphrat und Tigris sind Diyarbakýr, Mardin, Adýyaman, Þanlý Urfa und Gazi Antep die bedeutendsten Städte der Region, die die Wiege der ältesten anatolischen Kulturen ist. Çayönü nördlich von Diyarbakýr ist ein bedeutendes steinzeitliches Siedlungszentrum gewesen. Die fünf Kilometer langen Stadtmauern von Diyarbakýr fallen wegen ihres Basaltgesteins ins Auge und sind die längsten des Landes.
Die traditionelle und auffallend ästhetische Architektur von Mardin ist glücklicherweise bis heute erhalten gelieben.

Wie biblische Quellen belegen, sind Þanlý Urfa und Harran heilige Stätten, weil die Nachfahren von Noah und der Urvater der großen Religionen, Abraham, hier gelebt haben. Im Kreis Bozova in der Provinz Þanlý Urfa wurde das weltweit viertgrößte Wasserkraftwerk 'Atatürk' fertiggestellt.Der in einer sehr schönen Landschaft liegende Stausee dient auch zur Bewässerung und soll im Laufe der Zeit die riesige Harran-Ebene in das fruchtbarste Agragebiet der Türkei verwandeln. Gazi Antep ist das bedeutendste Industrie- und Agrarzentrum Südostanatoliens und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt für seine Küche mit interessant gewürzten Spezialitäten wie "Kebap", "Lahmacun" oder "Baklava". Antep-Pistazien gelten als außergewöhnlich geschmackvoll und sind eines der beliebtesten Mitbringsel.

Im Nordosten von Adýyaman erhebt sich der Nemrud mit dem Grabtumulus des Königs Antiochus I. von Kommagene. Östlich und westlich dieses Grabmals stehen auf künstlich angelegten Terrassen riesige Götterstatuen. Den schönsten Anblick bietet der Nemrut-Berg bei Sonnenuntergang.

Die Provinz Malatya im unteren Euphratgebiet ist ein bedeutendes Industrie- und Agrargebiet und für herrliche Aprikosen bekannt. Im Provinzkreis Battalgazi steht die aus dem XIII. Jahrhundert stammende Ulu (Große) Moschee, die mit erlesen Fayencen geschmückt ist.

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